Auszug Polizeibericht 20. Januar: Verbotene Medikamente mitgeführt auf der A8

Weitere Themen des Tages: Illegaler Aufenthalt und Arbeitstätigkeit auf der A8, Illegaler Aufenthalt auf der A8, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Münsterhausen, Betrug beim Online-Banking in Krumbach, Unfallfluchten in Günzburg und Ichenhausen, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Günzburg, Fahrten unter Drogeneinfluss in Waldstetten und Leipheim, Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz in Günzburg

ZEUGENAUFRUFE: Bitte melde dich bei der Polizei, wenn du Hinweise geben kannst; denn beim nächsten Mal könnte es auch DICH treffen, danke: Unfallflucht in Günzburg

Übersicht …

  • A8/Leipheim: Illegaler Aufenthalt und Arbeitstätigkeit
  • A8/Leipheim: Illegaler Aufenthalt
  • A8/Leipheim: Verbotene Medikamente mitgeführt
  • Münsterhausen: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Krumbach: Betrug beim Online-Banking
  • Günzburg/Ichenhausen: Unfallflucht
  • Günzburg: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz
  • Waldstetten/Leipheim: Fahrten unter Drogeneinfluss
  • Günzburg: Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

Illegaler Aufenthalt und Arbeitstätigkeit

LEIPHEIM / BAB A8. Am 19.01.2021 in den Nachmittagsstunden kontrollierten Beamte der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm einen deutschen Lkw, der auf der BAB A 8 in Richtung München unterwegs war. Bei der Überprüfung des Fahrers gab dieser an, dass er rumänischer Staatsangehöriger ist. Den Fahndern kam das jedoch seltsam vor, weil er einen moldauischen Pass mitführte. Seinen rumänischen Pass habe er angeblich verloren. Bei einer sofortigen Nachfrage über die rumänischen Behörden bestätigte sich der Verdacht der erfahrenen Fahnder, dass es sich bei der Person um keinen rumänischen Staatsbürger handelt. Über mitgeführte Lohnbescheinigungen stellten die Beamten auch seine Arbeitstätigkeit als Lkw-Fahrer einer in Neu-Ulm ansässigen Spedition fest.
Für den Aufenthalt und die Arbeitstätigkeit in Deutschland hätte der 31-jährige Moldauer ein Visum benötigt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste der Mann für das zu erwartende Strafverfahren eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich hinterlegen. Außerdem muss er unverzüglich das Bundesgebiet verlassen.

Illegaler Aufenthalt

LEIPHEIM / BAB A8. Bei der Kontrolle von eines albanischen Linienbussen am 19.01.2021 in den Nachmittagsstunden fielen den Fahndern der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm gleich zwei Personen auf, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hatten. So war ein 30-jähriger Albaner statt der erlaubten 90 Tage gleich über 500 Tage in Deutschland. Ein weiterer 34-jähriger Businsasse hielt sich ebenfalls zu lange im Bundesgebiet auf. Für diesen Verstoß mussten beide Personen eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich für das zu erwartende Verfahren wegen illegalen Aufenthalts hinterlegen.

Verbotene Medikamente mitgeführt

LEIPHEIM / BAB A8. Einen guten Riecher hatten am 19.01.2021 in den Mittagsstunden die Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm. Als sie einen 51-jährigen Klein-Lkw-Fahrer anhielten, verhielt dieser sich etwas auffällig. Bei einer genaueren Kontrolle fanden dann die Beamten in der Jacke des Mannes sechs Tabletten. Bei der näheren Überprüfung stellten sie fest, dass es sich um Medikamente handelte, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Grundsätzlich besteht für dieses Präparat eine Verschreibungs- und Rezeptpflicht. Über die Herkunft machte der Mann keine Angaben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

MÜNSTERHAUSEN. Am gestrigen Dienstag, den 19.01.2021 gegen 10:55 Uhr war eine 44-jährige Pkw-Fahrerin auf der Staatsstraße in Richtung Thannhausen unterwegs. Hierbei missachtete ein Pkw, der von der Umgehung kam, die Vorfahrt der 44-Jährigen im Kreisverkehr und streifte deren Heck. Obwohl die Geschädigte anhielt und auf den Zusammenstoß aufmerksam machte, fuhr der Verursacher einfach davon. Der Schaden am Pkw der Geschädigten beträgt ca. 1.500 Euro. Hinweise zum Geflüchteten sind nicht bekannt.

Betrug beim Online-Banking

KRUMBACH. Eine 29-jährige Geschädigte meldete sich gestern bei der Polizeiinspektion Krumbach und erstattete eine Anzeige wegen Betruges in Zusammenhang mit Online-Banking. Die Geschädigte bekam einen Anruf von einem anglichen Mitarbeiter ihrer Hausbank. Hierbei erschien sogar die Nummer der Hausbank auf dem Display. Der Betrüger gab an, dass ihm eine Abbuchung von 3.000 Euro auf ihrem Konto aufgefallen sei. Aus diesem Grund wolle er nachfragen, ob dies in Ordnung sei und fragte nach einer TAN. Die Geschädigte ging zunächst von der Richtigkeit der Anfrage aus und gab telefonisch eine TAN durch. Zuvor gab der Anrufer noch Auskunft über persönliche Daten der Geschädigten, um seine Vertrauenswürdigkeit vorzutäuschen.
Im Nachhinein kamen der Frau jedoch Zweifel und sie erkundigte sich bei ihrer Hausbank. Dort wusste niemand etwas von einem Anruf. Bei der Überprüfung des Kontos fiel auf, dass kurz zuvor mit der von der Frau übermittelten TAN eine Transaktion in Höhe von 3.000 Euro durchgeführt worden war. Die Bank versuchte sogleich, die Überweisung, die auf das Konto einer Berliner Bank ging, zu stornieren. Das Ergebnis steht noch aus. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Zielkonto sind im Gange.
Die Polizeiinspektion Krumbach weist nochmals auf folgende Punkte hin:
• Geben Sie nie eine Transaktionsnummer (TAN) am Telefon durch.
• Ignorieren Sie sogenannte Phishing-Mails, da Ihre Bank Sie nie per E-Mail um die Bekanntgabe Ihrer persönlichen Daten oder Zugangsdaten bitten wird.
• Verlassen Sie sich nicht auf Telefonnummern, die im Display angezeigt werden. Es ist heutzutage für die Betrüger technisch möglich, diese Anzeige zu beeinflussen.

Unfallfluchten

GÜNZBURG. In dem Zeitraum vom 17.01.2021, 19.00 Uhr bis 18.01.2021, 06.15 Uhr wurde auf dem Besucherparkplatz einer Firma in der Max-Planck-Straße ein dort abgestellter schwarzer 3er BMW angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. An dem geschädigten Fahrzeuge entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Zeugen, die Angaben zu dem bislang unbekannten Verursacher machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Günzburg, Tel.: 08221/919-0, in Verbindung zu setzen.

ICHENHAUSEN. Gestern Mittag wurde in der Günzburger Straße ein am rechten Fahrbahnrand geparkter Pkw angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Unfall wurde jedoch von einem aufmerksamen Zeugen bemerkt, welcher seine Beobachtungen der Polizei mitteilte. Aufgrund seiner Angaben konnte schließlich der Unfallverursacher ermittelt werden. Es handelt sich hierbei um einen 37-Jährigen. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle ein. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von einigen hundert Euro.

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

GÜNZBURG. Als sich gestern Abend gegen 21.30 Uhr eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg am Bahnhof zwei Männern näherte, warf eine dieser Personen einen Gegenstand weg. Im Verlauf der Kontrolle fanden die Beamten an der Stelle einen Joint, welcher einem dieser Männer zuzuordnen war. Gegen diesen, einen 21-Jährigen, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zudem verstießen der 21-Jährige und sein gleichaltriger Begleiter gegen die bestehende Ausgangssperre.

Fahrten unter Drogeneinfluss

WALDSTETTEN. Gestern Nachmittag hielt eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg in der Hauptstraße einen Kleintransporter an und kontrollierte dessen Fahrer. Bei der Kontrolle des 21-jährigen Fahrers ergab sich der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Drogen stand. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Wird dieser Verdacht durch die Blutuntersuchung bestätigt, erwarten den 21-Jährigen ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und ein mindestens einmonatiges Fahrverbot.

LEIPHEIM. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg hielt gestern Mittag im Stadtbereich einen Pkw zum Zweck einer Verkehrskontrolle an. Bei der Kontrolle des 23-jährigen Fahrers ergab sich der Verdacht, dass dieser unter Drogen stand. Im Anschluss wurde bei dem Fahrer eine Blutentnahme durchgeführt. Sollte das Ergebnis der Blutuntersuchung diesen Verdacht bestätigen, muss der Mann mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen.

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

GÜNZBURG. Gestern Nachmittag traf eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg zwei Männer im Alter von 23 und 65 Jahren am Bahnhof an, die den dort zum Schutz vor Verbreitung von Infektionen vorgeschriebenen Mund-/Nasenschutz nicht trugen. Gegen die beiden Männer leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

GÜNZBURG. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg stellte gestern Abend gegen 21.20 Uhr im Petra-Kelly-Weg eine 17-Jährige fest, die dort spazieren ging. Da sie gegen die von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr geltende Ausgangssperre verstieß, leiteten die Beamten gegen sie ein Verfahren ein.

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