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Klaus Holetschek MdL
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Klaus Holetschek

Bürgerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung betont: „Wir dürfen unsere Werte nicht an der digitalen Garderobe ablegen!“

Digitale Technologien transformieren unsere Welt und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. Wie aber verändert sich durch die Digitalisierung die Kommunikation zwischen Politik und Gesellschaft konkret?

„Diese Frage stellen sich viele Menschen“, ist sich Klaus Holetschek, Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, sicher. „Was wir jetzt brauchen, ist eine breite öffentliche Debatte über den Stellenwert und die Verteidigung grundlegender Werte unserer Gesellschaft, die offline- wie auch online gelten müssen“, fordert er weiter.

Um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, muss man den Mehrwert sichtbar machen und die Menschen dabei mitnehmen. Der Bürgerbeauftragte findet: „Es ist Aufgabe und Pflicht des Staates die politische Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger transparent und bürgernah zu gestalten – auch im digitalen Zeitalter.“

Im kommenden Jahr plant der Bürgerbeauftragte – im Nachgang zum erfolgreichen Auftakt mit dem Symposium zum Thema „Bürgerkommunikation #neumitdenken“ im September – ein Bündnis ins Leben zu rufen, welches sich neben den Chancen auch mit den Sorgen und Ängsten der Bevölkerung bei der fortschreitenden Digitalisierung auseinandersetzt. Holetschek stellt dabei klar: „Mir ist es wichtig, die Menschen und ihre Werte weiterhin im Mittelpunkt zu behalten und dennoch die Vorteile der Digitalisierung auszuschöpfen.“ Dem Bürgerbeauftragten geht es letztendlich um die Beziehung von Mensch zu Mensch und um Wertschätzung. Dazu will er sich insbesondere auf den Dialog und die Kommunikation zwischen dem Staat und den Bürgerinnen und Bürgern fokussieren – hierzu wird Holetschek auch den Kontakt zu den Bürgerbeauftragten der anderen Bundesländer und den benachbarten Staaten, beispielsweise zu den Volksanwälten in Österreich suchen.

  • Der Bürgerbeauftragte hat für Bürgeranliegen jederzeit ein offenes Ohr. Gerne nimmt er über seine Webseite http://buergerbeauftragter.bayern.de oder per E-Mail (buergerbeauftragter@bayern.de) die Erfahrungen und Meinungen interessierter Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Digitalisierung“ entgegen. Der Bürgerbeauftragte wird diese gezielt platzieren und die politische Aufarbeitung forcieren.