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Noch bis im 16. Oktober im Schulmuseum Ichenhausen: Ausstellung "1946 Angekommen- Flucht - Vertreibung - Neuanfang"

Die Klöppelarbeit, eine Schnitzerei, das Hochzeitsbild und Taufgeschenk, - dies sind nur einige der Erinnerungsstücke, die Vertriebene aus dem Sudetenland in ihrem begrenzten Gepäck hatten, als sie vor 70 Jahren aus ihrer Heimat ausgewiesen wurden.

Die Klöppelarbeit, eine Schnitzerei, das Hochzeitsbild und Taufgeschenk, - dies sind nur einige der Erinnerungsstücke, die Vertriebene aus dem Sudetenland in ihrem begrenzten Gepäck hatten, als sie vor 70 Jahren aus ihrer Heimat ausgewiesen wurden.

Diese persönlichen Erinnerungen sind nur einige der zahlreichen Ausstellungsobjekte, die ab dem 12. Juli in einer Ausstellung im Bayerischen Schulmuseum gezeigt werden. Unter dem Titel  1946 – ANGEKOMMEN. Flucht Vertreibung Neuanfang befasst sie sich mit dem  heute mehr denn je aktuellen Thema von Vertreibung, Verlust der Heimat, Integration und Neubeginn.

Über 12 Millionen Menschen aus den deutschen Ostgebieten oder dem östlichen Europa wurden als Folge des Zweiten Weltkriegs im Zuge von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung heimatlos. Dazu zählten nahezu 3 Millionen Sudentendeutsche. Über eine Million von ihnen kam nach Bayern.

Wie die große Aufgabe ihrer Eingliederung bewältigt wurde, zeigt die Ausstellung am Beispiel der Vertriebenen aus dem sudetendeutschen Abertham / Kreis Neudek im schwäbischen Ichenhausen. Vor welchen schweren Herausforderungen Gemeinde, Einheimische und vor allem Neubürger standen, und wie beruflicher Neubeginn und „Heimischwerdung“ gelingen konnte, vermitteln anschaulich Schrift- und Fotodokumente, Zeugnisse persönlicher Schicksale und Zeitzeugenberichte.

Die Ausstellung ist nur noch bis 16. Oktober 2016 zu sehen.

  • Öffnungszeiten: Di. – So. 10 – 17 Uhr
  • Eintritt frei