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Vergiftungsgefahr durch Algentoxine: Bayerisches Verbraucherschutzministerium rät vom Verzehr von "Red Snapper" Fischfilet aus Vietnam ab -

Das Bayerische Verbraucherschutzministerium rät aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes von dem Verzehr von Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Losnummer Lot: VN/385/III/122 und Lot: VN/385/III/124 ab. Das genannte Fischfilet steht in Verdacht,…

Das Bayerische Verbraucherschutzministerium rät aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes von dem Verzehr von Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Losnummer Lot: VN/385/III/122 und Lot: VN/385/III/124 ab. Das genannte Fischfilet steht in Verdacht, mit Algentoxinen belastet zu sein, die zu Vergiftungen führen können. 

Betroffen sind nach aktuellem Kenntnisstand:

  • Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Losnummer Lot: VN/385/III/122, Mindesthaltbarkeitsdatum bei -18 Grad Celsius: Ende 2018, Filetgröße 170 bis 230 g/Stück
  • Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Losnummer Lot: VN/385/III/124, Mindesthaltbarkeitsdatum bei -18 Grad Celsius: 16.07.2018, Filetgröße 170 bis 230 g/Stück

Nach aktuellem Kenntnisstand sind in verschiedenen Teilen Bayerns 11 Erkrankungsfälle nach dem Verzehr von Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Losnummer Lot: VN/385/III/122 und Lot: VN/385/III/124 aufgetreten. Die Krankheitssymptome lassen auf eine Ciguatera-Vergiftung durch Algentoxine schließen.

Die Symptome können sein: Heftiges Erbrechen verbunden mit neurologischen Symptomen. Typisch ist eine sogenannte Heiß-Kalt-Umkehr. Bei einer Heiß-Kalt-Umkehr empfindet der Betroffene Berührungen mit warmen Gegenständen als kalt und Berührung mit kalten Gegenständen als warm. Die genauen Vertriebswege werden derzeit ermittelt. Die laufende Rücknahme wird amtlich überwacht.

  • Das LGL hat für Fragen eine Hotline unter 09131/6808-5101 geschaltet.
  • Der jeweils aktuelle Sachstand zu den laufenden Ermittlungen ist auf der Homepage des LGL unter www.lgl.bayern.de abrufbar.