Die Geschichte der Wasserkraft in Günzburg

Vortrag des Historischen Vereins Günzburg

Günzburg, eine drei Flüssestadt, die mit dem Wasser und am Wasser lebt. Ein strategischer Standortvorteil den der Zusammenfluss von Donau, Günz und Nau mit sich gebracht hat. Die Nutzung der Wasserkraft war deshalb über Jahrhunderte für die Entwicklung Günzburgs, im Speziellen der wirtschaftlichen, von großer Bedeutung.

Dies beleuchtete als Referent Manfred Proksch, Vorstandsmitglied im Historischen Verein Günzburg, in Wort und Bild bei einem Vortrag im voll besetzten Rokokosaal des Heimatmuseums. Der Referent blickte dabei nicht nur in die Vergangenheit sondern machte auch Vorschläge, wie die Wassergeschichte der Großen Kreisstadt noch stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung geholt werden kann.

Bereits die Römer nutzten die Wasserkraft in ihrer Siedlung Gontia. Den Beweis dafür liefert der von Müllern dem Wassergott Neptun gestiftete Opferaltar, der nun in der neuen Römerausstellung im Städtischen Heimatmuseum zu sehen ist. „Von den Römern, über das Mittelalter bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts war die Nutzung der Kraft des Wassers für Günzburg von zentraler Bedeutung und machte erst unter anderem diese erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt möglich“, betonte Stefan Baisch, der Vorsitzende des Historischen Vereins, in seiner Begrüßung.

Der Historische Verein Günzburg hat den Vortrag von Manfred Proksch organisiert, der mit großer Präzession und Genauigkeit die Quellen der Günzburger Wassergeschichte gesammelt und in seinem Vortrag, untermauert durch Zeichnungen, Karten und Fotos, umfangreich präsentiert hat.

Bild: Über den Vortrag zur Wasserkraft in Günzburg und den großen Besucherzuspruch im Rokokosaal des Heimatmuseums freuten sich der 1. Vorsitzende des Historischen Vereins, Stadtrat Stefan Baisch, der profunde Referent, Stadtrat Manfred Proksch, und der 2. Vorsitzende des Historischen Vereins Rudolf Kombosch. (Bild: Gerhardt/Historischer Verein)

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