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Bewässerung der Günzburger Feuerwehr für Feuerwerk 2018 beim Volksfest Günzburg
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FFW Günzburg

Günzburger Feuerwehr bewässert Platz für Volksfestfeuerwerk – Aktion sorgt für Aufregung in sozialem Netzwerk

Die Bewässerung des Platzes beim Günzburger Volksfest am Donnerstag für ein gefahrloses Abbrennen des Feuerwerkes sorgte in einem sozialen Netzwerk für negative Beiträge, die sicherlich gut gemeint, aber - wohl aus Unkenntnis - nicht berechtigt waren.
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Ein wichtiger Punkt beim Abbrennen eines Feuerwerkes ist die Sicherheit, damit trockenes Gras und auch Bäume nicht in Brand geraten. Damit das alljährliche Feuerwerk gefahrlos vonstatten gehen konnte, hatte die Günzburger Feuerwehr den Platz ausgiebig bewässert – mit Wasser aus der Donau.

Unabhängig davon, dass man zu Feuerwerken grundsätzlich anderer Meinung sein kann, ging es uns darum zu klären, was an dem Vorwurf der „Wasserverschwendung“ dran ist und haben einen Fachmann befragt:

Die Donau hat in Günzburg aktuell einen Wasserstand von 102 cm. Im März dieses Jahres war der höchste Wasserstand bei 120. Die Menge, die also zum Bewässern verbraucht wurde ist verschwindend gering und schadet niemandem.

Das soll jetzt kein Vorwurf an die Teilnehmer der Diskussion sein; denn auf „den ersten Blick“ sah es wirklich so aus, als ob hier jede Menge Wasser vergeudet wurde und das angesichts der vorherrschenden Trockenheit.

In anderen Regionen (beispielsweise im Kammeltal) hätte man lieber das Feuerwerk absagen müssen; denn im Remshart sind es aktuell 43 cm und im März waren es 55 cm. Da machen 12 cm sehr viel aus.

  • Fazit: Der Günzburger Feuerwehr ist kein Vorwurf wegen einer evtl. Wasserverschwendung zu machen und an die Bürgerinnen und Bürger – weiterhin hinschauen und ggf. den Mund aufmachen.