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Wirtschaft trifft auf Politik ein informativer Abend des CSU-Arbeitskreises Wirtschaft mit Citymanagerin Daniela Hauf

Das Interesse der örtlichen Wirtschaftstreibenden an den Plänen und Ausführungen der Citymanagerin Daniela Hauf war groß; eingeladen hatte der Arbeitskreis Wirtschaft der Günzburger CSU. Aktuelles Hauptaugenmerk des Cityvereins sei die Belebung der Innenstadt und die Bekämpfung des Leerstands. Sehr…

Das Interesse der örtlichen Wirtschaftstreibenden an den Plänen und Ausführungen der Citymanagerin Daniela Hauf war groß; eingeladen hatte der Arbeitskreis Wirtschaft der Günzburger CSU. Aktuelles Hauptaugenmerk des Cityvereins sei die Belebung der Innenstadt und die Bekämpfung des Leerstands. Sehr erfreulich sei die gute und kreative Stimmung der Anwesenden gewesen. In einer an einen Workshop erinnernden Atmosphäre wurden zahlreiche Themen aufgegriffen, Vorschläge zusammengetragen und Daniela Hauf mit auf den Weg gegeben.

„Unsere Gäste brachten viele Dinge schnell auf einen wunden Punkt zusammen, auf den der Cityverein und die Stadt Günzburg rasch reagieren müssen.“, berichtet die CSU-Ortsvorsitzende und Bürgermeisterin Ruth Niemetz. Gefordert wurde eine wesentliche Steigerung des WIR-Gefühls, sowohl der Wirtschaftstreibenden im Zentrum als auch aller Bürger. „Es muss wieder schick werden, in Günzburgs guter Stube unterwegs zu sein.“ Die Entwicklung einer „Marke Günzburg“ sei ins Gespräch gekommen und sollte gestärkt und ausgebaut werden: den Besuch der Innenstadt als sinnliches Erlebnis gestalten, der neben dem Einkauf ein positives entspannendes Gefühl vermittle. Dazu trage z.B. eine Ausweitung des Musiksommers mit Präsentationsmöglichkeiten von Vereinen und Jugend- und Seniorengruppen oder die Integration interessierter Schulen bei, Kutschfahrten im Sommer oder eine kleine Eislauffläche im Dossenberger Hof im Winter bei. Das Angebot für die erwachsene Jugend sei leider komplett eingeschlafen; vielleicht ließe sich ein Leerstand in ein Lese-Cafe für Tagsüber und Cocktailbar für Abends nutzen.

Vorrangig müsse dargestellt werden, welche auch höherwertigen Warengruppen in der Innenstadt wirklich fehlen und zu ergänzen sind. Es sei auch nicht abwegig, über die befristete jahreszeitliche Vermietung der Leerstände nachzudenken. Weiterhin seien die vier Jahrmärkte ein Pfand, das man jedoch besser nutzen und jahreszeitlich variieren müsse; die Anordnung der Stände sei so zu optimieren, dass die Freiluftgastronomie und die Läden ebenfalls attraktiv erreichbar seien.

„Vielleicht sollte der Verein bzw. die Stadt nochmals Geld in die Hand nehmen und für den einen oder anderen Innenstadtbetreiber und Gastronomen Workshops für ein kooperatives Marketing statt Einzelkämpfer anbieten, anstatt sich nur auf die Reduzierung von Parkgebühren zu fokussieren.“, so der Tenor der Versammlung, die sich herzlich bei den Vorsitzenden des Arbeitskreis Wirtschaft Harry Bendl und Helmut Gernert, sowie dem Gast Daniela Hauf bedankte.