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Landratsamt Günzburg

Landkreis Günzburg hat Info-Broschüre „Regeln zur Freizeit an Gewässern“ neu aufgelegt

Die beliebte Broschüre „Regeln zur Freizeit an Gewässern“ ist von den Mitarbeitern des Landratsamtes überarbeitet und an den aktuellen Rechtsstand angepasst worden.

Sie ist wieder kostenlos beim Landratsamt in Günzburg und bei der Außenstelle Krumbach erhältlich und im Internet abrufbar.

Der Landkreis Günzburg hat ca. 250 Baggerseen zu bieten. Sieben Badeseen sind „EU-Badegewässer“. Der Landkreis hat - bezogen auf die Landkreisfläche - auch bayernweit das längste Fließgewässernetz aufzuweisen. Für Badende, Windsurfer, Bootsfahrer und andere Freizeitsuchende ist also allerlei geboten.

Die aktuell überarbeitete Broschüre fasst den Inhalt der Regelungen des „Gemeingebrauchs“ und viele weitere Regelungen für die Freizeitausübung an Flüssen und Seen allgemeinverständlich zusammen. Auf 24 farbigen Seiten ist zu lesen, was an welchem Gewässer erlaubt oder verboten ist. Übersichtskarten zeigen die Lage wichtiger Seen auf. Daneben gibt es Tipps zu den schönsten heimischen Badegewässern. Auch zum Thema „Boote“ ist viel Wissenswertes enthalten

Der Neuauflage vorausgegangen war eine Anpassung der Verordnung, die den sogenannten "Gemeingebrauch" an den Gewässern regelt. Bei der großen Zahl von Besuchern aus nah und fern sind Probleme und Konflikte nämlich nicht ausgeschlossen. Gefahren können entstehen durch den Kiesabbaubetrieb, Schwemmsandbereiche und auch dadurch, dass sich z. B. Surfer und Badende in die Quere kommen. Auch das gemeinsame Baden von Hund und Mensch ist aus hygienischen Gründen bedenklich. Manche Seen sollen wiederum aus Gründen der Ökologie von den Freizeitaktivitäten verschont bleiben. Durch die Regelungen zum Gemeingebrauch sollen solche Konflikte vermieden werden.

Neuerungen:

  • Das bisher nur vorläufige Badeverbot im Schwemmsandbereich des Vollmersees bei Riedhausen ist nun dauerhaft geregelt worden, nachdem für Badegäste hier die Gefahr des plötzlichen Einsinkens im Sandbereich auch längerfristig nicht ausgeschlossen werden kann.
  • Der Weiher südlich des vielbesuchten Oberrieder Weihers soll aus ökologischen Gründen beruhigt werden. Deshalb ist dort insbesonders ein Badeverbot für Mensch und Hund sowie der Betrieb von motorbetriebenen Modellboote erlassen worden.