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Neubürgerinnen und Neubürger mit Integrationsbeauftragtem Meinrad Gackowski (erster von links) und Landrat Hubert Hafner (erster von rechts) Foto: Heidi Heberle, Landratsamt Günzburg

Neue deutsche Staatsbürger feiern die Einbürgerung

Landrat Hubert Hafner hat im Rahmen einer Einbürgerungsfeier am vergangenen Donnerstag dreiundzwanzig Neubürgerinnen und Neubürgern die Einbürgerungsurkunden überreicht. Die neuen deutschen Staatsbürger stammen aus fast allen Kontinenten der Welt, von Europa, aus Bosnien und Herzegowina, aus…

Landrat Hubert Hafner hat im Rahmen einer Einbürgerungsfeier am vergangenen Donnerstag dreiundzwanzig Neubürgerinnen und Neubürgern die Einbürgerungsurkunden überreicht. Die neuen deutschen Staatsbürger stammen aus fast allen Kontinenten der Welt, von Europa, aus Bosnien und Herzegowina, aus Frankreich, Griechenland, Kroatien, Polen, Rumänien sowie Tschechien, ebenfalls aus Afrika, aus der Demokratischen Republik Kongo und Marokko sowie aus Amerika, genauer aus Costa Rica und der Dominikanischen Republik. Auch aus Asien wurden Personen aus Kasachstan, der Türkei und China eingebürgert.

Der Landrat betonte, dass die Einbürgerung die intensivste Form der Integration darstellt und auch keine einfache Aufgabe ist; denn beide Seiten sind gefordert, die Aufnahmegesellschaft wie die Neubürgerinnen und Neubürger. Er forderte weiter alle auf, die durch die Staatsbürgerschaft entstandenen neuen Möglichkeiten auch aktiv zu nutzen. So ermutigte Landrat Hafner alle  Neubürger eigene Traditionen, Bräuche, Speisen, Musik und Kultur nicht  abzulegen, sondern zum Wohle aller zu nutzen.  Mit ihren ethnischen und geographischen Wurzeln können sie die deutsche Gesellschaft bereichern. Dadurch wird sie vielfältiger, offener und stärker.

Seit  zehn Jahren erfolgt die Einbürgerung im Rahmen einer Feierstunde, um die Bedeutung des Themas Integration zu unterstreichen. „Mit dieser Feier“, so Meinrad Gackowski, Integrationsbeauftragter des Landkreises „möchte der Landkreis ein herzliches Willkommen sagen und ein Dankeschön. Ein Dankeschön dafür, dass sich viele der Eingebürgerten trotz einiger Hürden nicht entmutigen ließen, um die deutsche Staatsbürgerschaft dann schließlich zu erlangen.“

Für die Einbürgerung entscheiden sich im Landkreis Günzburg jährlich gut einhundert Personen
Alle Bewerberinnen und Bewerber hätten ein aufwändiges Verfahren durchlaufen, wie Christoph Langer, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, in welchem auch die Einbürgerungsbehörde angesiedelt ist, sagte. Sie alle mussten nachweisen, dass die Voraussetzungen (Aufenthaltsdauer, ausreichende Deutschkenntnisse, gesichertes Einkommen, keine erheblichen Vorstrafen) erfüllt sind. Viele der Neubürgerinnen und Neubürger mussten auch die Entlassung aus ihrer bisherigen Staatsangehörigkeit erwirken.

Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne fand im Foyer des großen Sitzungssaals ein Stehempfang statt. Der Abend klang mit vielen unterhaltsamen Gesprächen und interessanten Geschichten über die unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus.

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Neubürgerinnen und Neubürger mit Integrationsbeauftragtem Meinrad Gackowski (erster von links) und Landrat Hubert Hafner (erster von rechts) Foto: Heidi Heberle, Landratsamt Günzburg