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VfL Handball
VfL Günzburg Handball

VfL Handball:: Dienstag 27. März 2018 Nachberichte " KOMPAKT " vom Wochenende 24. / 25. März 2018

HANDBALL Presse Nachbericht vom Wochenende

 

Männer 1        Liga 4

 

 

Selbstbewusst und nervenstark

Bericht der Günzburger Zeitung.

Günzburg feiert den vierten Erfolg hintereinander. Jonas Lehr und Jakob Hermann verdienen sich Bestnoten. Aber der Weg zum Sieg ist diesmal besonders schwer.

Riesenfreude auf dem Spielfeld, ausgelassene Stimmung unter den 100 mitgereisten Günzburger Fans in Rothenburg: Das schwer erarbeitete 31:29 (13:15) festigte den zweiten Tabellenplatz des VfL in der Handball-Bayernliga. In der Analyse von Cheftrainer Stephan Hofmeister schwang Sympathie für den wacker um den Klassenerhalt kämpfenden Gastgeber mit, als er sagte: „Wir trafen auf einen Gegner, der alles gegeben hat und ganz am Ende mit leeren Händen dastand.“

Das ganze Spiel war sehr stimmungsvoll. Insgesamt 500 Zuschauer auf der Tribüne, zur großen Freude der Gäste ein roter Hallenboden – das weckte bei allen Beteiligten Lust auf bayerischen Spitzenhandball. Entsprechend schwungvoll ging’s los. Bis zum 7:6 durch Daniel Jäger hatten die Gäste die Nase immer ein bisschen vorne. Schon in der Frühphase allerdings zeichnete sich ab, dass sich die VfL-Rückraumspieler gegen die gut sortierte 6:0-Deckung der Mittelfranken sehr schwer taten. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen Abwehrblock und Torwart funktionierte beim Tabellenelften einwandfrei. Das 11:10 durch Jonas Guckler nach einem fulminanten Gegenstoß (22.) war dann auch für geraume Zeit der letzte Führungstreffer der Günzburger. Danach gerieten sie durch einen Vier-Tore-Pack der Rothenburger in Rückstand. Hofmeister sagte über diese Spielphase: „Das Problem war nicht die Abwehrleistung. Stattdessen leisteten wir uns gegen die starke Deckung zu viele Fehler.“ Die daraus resultierenden Gegenstöße mündeten in (zu) einfachen Treffern durch die schnellen Außen. Klar, dass die Rothenburger Mannschaft und ihre Fans nun Morgenluft im Abstiegskampf witterten, was umso mehr galt, als die Zwei-Tore-Führung zum Seitenwechsel perfekt war.

Doch die Weinroten können mit Rückständen gut umgehen und haben einen sportlichen Lauf. Als es durch einen Treffer des neunfachen Torschützen Ivan Skaramuca plötzlich 19:15 stand (36.) und sich die Gastgeber endgültig auf der Siegerstraße wähnten, wurde das Angriffsspiel der Weinroten urplötzlich und nachhaltig besser. Angetrieben von ihren Fans, rappelten sie sich auf, kamen wieder heran und in der 45. Minute gelang Raphael Groß der Anschluss zum 21:22. Die Günzburger hatten nun den richtigen Schlüssel gefunden, spielten disziplinierter als zuvor. Den ersten Ausgleich erzielte Jonas Lehr (23:23/47.) durch einen seiner neun ganz sicher verwandelten Strafwürfe. „Allein diese Siebenmeter waren das Eintrittsgeld wert“, lobte Hofmeister seinen diesmal erfolgreichsten Werfer. In der 51. Minute bewies Manuel Scholz seine Knipser-Qualitäten in entscheidenden Phasen. Er erzielte das 25:24, die erste Führung seit Langem. Ein schneller Drei-Tore-Pack durch den großartig spielenden Jakob Hermann, und Jonas Lehr brachte das 28:25 (57.) und „das war bei unserer Nervenstärke die Vorentscheidung“, wie Hofmeister formulierte. Die Rothenburger versuchten es mit Manndeckung übers ganze Feld, das junge VfL-Team aber hatte immer die richtige Lösung parat.

Damen 1 Landesliga

 

Das hat Patrick Bieber so richtig Freude bereitet im Live Ticker über den Spielverlauf der Günzburger Damen in Kissing  rund um seine Freundin Lisa Gremmelspacher zu berichten. Nach einem 3:3 in der 7.  Spielminute zogen die Damen des VfL Tor um Tor davon und zeigten den Gastgeberinnen deutlich, dass sie auf keinen Fall die Punkte als Gastgeschenk in Kissing lassen wollen. Eine stabile Abwehrleistung war einmal mehr die Basis für das Gelingen im Angriff, wo die Mädels des VfL vor allem über die erste Welle zu überzeugen wussten.  Ein höchst zufriedener Coach Stephan Volmering attestierte seinen Spielerinnen das perfekte Umsetzen des erarbeiteten Konzepts für die Abwehr und freute sich, dass es so gelang mit Tempo leichte Tore von hinten heraus zu erzielen. Besonders Judith Deutschenbauer konnte mit Tempo die Abwehrreihen von Kissing durchbrechen und war oft nur mit einem Foul,  was zum Siebenmeter führte, zu stoppen.

Die Konzentration der Weinroten ließ auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kaum zu wünschen übrig. Der Vorsprung wurde konsequent ausgebaut. Tanja Stoll erwischte mal wieder einen Sahnetag und verwandelte wurfgewaltig und Martina Jahn machte ebenfalls ein super Spiel. In der Abwehr kämpfte sie unermüdlich und gab im Angriff tolle Anspiele auf Annelie Galgenmüller, die diese sicher verwandelte. Beim 25:17 schien der Sieg schien in trockenen Tüchern zu sein.  Allerdings gab eine doppelte Unterzahl mit zwei Zeitstrafen innerhalb einer Minute gegen Günzburg den Kissingerinnen Auftrieb. Eine Umstellung der gegnerischen Abwehr mit Manndeckung von Martina Jahn  -und zweitweise auch von Tanja Stoll – brachte einen Bruch in das Günzburger Spiel. Die Mädels  taten sich sichtlich schwer, den Faden nicht zu verlieren. Der starke Zusammenhalt in der Abwehr geriet ins Wanken und vorne ermöglichten einige unnötige Ballverluste der Spielerinnen des VfL  den Gastgeberinnen den Abstand Tor um Tor zu verringern und so bis 28:25 aufzuholen. Glücklicherweise fanden die Günzburgerinnen dann doch wieder zurück zu ihrem starken Spiel und gewannen schlussendlich verdient mit 31:27.

Besserungswünsche des ganzen Teams gehen an die A-Jugendliche  Lea Walter, die sich beim Aufwärmen am Knie verletzte.

Für den VfL Günzburg spielten Lisa Gremmelspacher und Elena Hoffmann im Tor, Tanja Stoll (11/6), Annelie Galgenmüller (4), Catherina Harder (4), Evelyn Jorga (4), Judith Deutschenbauer (4), Alena Harder (2), Martina Jahn (2), Isabelle Mengele, Patricia Kubasta, Sina Schütte, Lea Walter

 

A – Junioren  Bundesliga

 

Auch wenn am Ende erneut eine Niederlage auf der Anzeigetafel zu lesen war, erlebten die vielen mitgereisten Zuschauer aus Günzburg einmal mehr eine fantastische Leistung ihrer Jungbundesligisten. Lange Zeit hielten sie die Partie gegen den starken Gegner in Pforzheim auf Augenhöhe. Bis zum 12:12 in der 25. Spielminute waren die Spieler von Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler hochkonzentriert und fokussiert auf das Spielgeschehen. Leider brachten dann einige technische Fehler aufgrund nachlassender Kräfte den Gastgebern einen 3-Tore Vorsprung und so wurden beim Stand von 16:13 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen dann die Schwarzwälder alle Register ihrer Stärke und erhöhten schnell den Abstand auf  19:14. Eine Auszeit des Günzburger Trainerteams brachte dann die Weinroten wieder ins Spielgeschehen zurück und sie holten bis zum 23:21 auf. Diese Aufholjagd war nicht zuletzt der hervorragenden Leistung des jungen Torwarts Fabio Bruno geschuldet, der in der zweiten Halbzeit seinen Mitspielern den Rücken frei hielt. Die Leistungsträger, denen man nun kurz vor Spielende doch das schwere Spiel bei der zweiten Männermannschaft am Vorabend anmerkte, kämpften trotz nachlassender Kräfte unermüdlich weiter. Die nachlassende Konzentration zeigte sich in einer Reihe von vergebenen Chancen, so sie sich dann doch schlussendlich mit einem 25:28 geschlagen geben mussten.

Für den VfL spielten Masin Chikh und Fabio Bruno im Tor, Lukas Rembold (9/4), Frieder Bandlow (6), Stephan Jahn (4), Niclas Buck (2), Michael Heidecker (1), Jonathan Stegmann (1), Nico Ruchti (1), Heiko Seel-Mayer (1),  Louis Dück, David Pfetsch, Michael Schmidt , Tobias Pröbstle

Stolz blicken die Trainer auf ihr Team, das mit sechs Siegen und einem Unentschieden die bislang beste Leistung eines Jungendbundesligateams des VfL erbrachte. Wenn das Verletzungspech den dünnen Kader der Leistungsträger der Mannschaft nicht gleich zu Saisonbeginn ereilt hätte, dann hätten die Jungs sicherlich im Kampf der Schwergewichte eine größere Rolle gespielt. Viele hervorragende Begegnungen – Jugendhandball auf höchstem Niveau – das ist das, was von dieser außergewöhnlichen  Saison in Erinnerung behalten werden wird.

Es bleibt den Trainern am Ende dieser sehr intensiven Zeit Dank zu sagen an alle, die das Team seit den ersten Qualifikationsvorbereitungen im vergangenen Frühjahr und während der ganzen Saison unterstützt haben:

An erster Stelle sollen die Eltern genannt sein, die Verantwortung rund um die Heimspiele in der Rebayhalle übernahmen, sei es an der Kasse, beim Aufbau der Lautsprecheranlage, als Hallensprecher, beim Filmen der Spiele, beim Ordnerdienst oder an der Theke.  Dank der Eltern konnte den Jungs auch immer eine perfekte Verpflegung bei den Auswärtsspielen geboten werden.

Eine besondere Anerkennung verdient  HP Beer, der die Spieler als Physio betreute und bei den vielen Verletzungen immer zur Stelle war und zusammen mit Susi Schwarz dafür sorgte, dass der Heilungsprozess bestmöglich verlief. Auch ihr ein großes Dankeschön.

Danke auch an Claudia Jahn, die die umfangreiche Organisationsarbeiten rund um die Qualifikationsturnier und die Saisonvorbereitung übernommen hatte und auch während der Saison dafür sorgte, dass rund um die Spiele alles bestens klappte und auch die Spielberichte pünktlich fertig gestellt und weitergeleitet wurden.

Ganz zum Schluss ein dickes Lob an alle Spieler. Dieser Teamgeist, der in der Mannschaft herrschte, war eine wahre Freude für alle Beteiligten. Es hat großen Spaß gemacht mit diesem ganz speziellen Team zu arbeiten!

 

Damen 2 + Männer 2  Bezirks Oberliga

 

 

BOL-DAMEN

Am Sonntag bestritten die Damen II ihr letztes Saisonspiel 2017/2018 zuhause gegen den TSV NIederraunau.

Der Druck auf die Mannschaft war hoch, denn bei einer Niederlage wäre man als vorletzter praktisch sicher abgestiegen. Nur mit einem Sieg konnte man sich eine Chance auf den Klassenerhalt sichern.

Aber den Spielerinnen gelang, was sie sonst in der Saison nicht schafften: Den Kopf frei machen und Handball spielen.

Zwar gingen die Gäste mit einem 7-Meter Tor nach gut 2 Minuten mit 0:1 in Führung aber schon das zeigte, dass die Abwehr der Günzburgerinnen an diesem Tag nicht leicht zu überwinden sein wird.

Früh wurden die Gegnerinnen attackiert und ein um das andere Mal zwang man die Spielerinnen aus Niederraunau zu Fehlern.

Auch der Angriff war von mehr Erfolg gekrönt als in den vergangenen Spielen. Individuelle Einzelleistungen und schön erspielte Tore  wechselten sich ab.

Zur Halbzeit führten die Günzburgerinnen mit 12:07.

Nach der Halbzeit blieb der gefürchtete Einbruch aus und die Günzburgerinnen ließen keinen Zweifel an einem Sieg aufkommen. Spielführerin Christina Häußler nahm ihre Rolle besonders ernst und führte die Torschützenliste der Vfler mit 6 Treffern an.

Am Ende trennten sich die beiden Mannschaften nach einem harten aber fairen und von den Schiedsrichtern sicher geführten Spiel beim Stand von 24:17.

Doch wirklich erleichtert konnten die Weinroten nach dem Spiel nicht aufatmen. Da es beim Parallelspiel TSG Augsburg: SC Kissing den TSG Spielerinnen nicht gelang den SC zu besiegen, rangieren unsere Damen aktuell auf Platz 8 und müssen abwarten welche Absteiger aus den oberen Ligen kommen um sicher zu wissen ob man in der BOL verbleiben wird.

Die Damen bedanken sich bei allen, treuen Fans und die gesamte Mannschaft freut sich schon auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison.

 

BOL-MÄNNER

Zwischen dem TSV Friedberg und dem VfL Günzburg ging es am Samstag noch um den 9. Tabellenplatz. Er ist letzte Strohhalm um in der höchsten schwäbischen Spielklasse zu verbleiben. Beide Mannschaften hatten dafür schwere Aufgaben auswärts zu meistern. Während Friedberg zeitgleich gegen den SC Kissing antrat, mussten die Weinroten zum zweit platzierten TSV Schwabmünchen. Da sich das Trainergespann um Nicolai Schmid und Peter Kees der Schwere dieser Aufgabe bewusst waren, wurden dieses mal viele Spieler aus der A-Jugend und auch ein Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft rekrutiert.

Der bunt zusammen gewürfelte Haufen kam gut ins Spiel. Bis zum 4:4 war nichts davon zu merken, dass man sowohl im Angriff als auch in der Abwehr neue Nebenspieler hat, mit denen zum großen Teil nicht zusammen trainiert wurde. Vor allem Fieder Bandlow startete hervorragend und konnte gleich in der Anfangsphase drei Treffer markieren. Dann leistete sich die Mannschaft erste Unsicherheiten und vergab in der Folge mehrere Chancen. Dies nutze die routinierte Schwabmünchner Mannschaft aus und zog auf 11:6 davon. Allerdings schafften es die Legostädter, durch das Abstiegsgespenst angetrieben, diese Schwächephase bis zur Halbzeit wieder auszugleichen und beim Stand von 14:14 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein fairer Schlagabtausch auf Augenhöhe bis zur 51. Minute. Die deutlich verjüngte „Zwote“ ring den erfahrenen Schwabmünchnern in dieser Phase alles ab, die Führung wechselte hin und her und keine Mannschaft schaffte es sich vorentscheidend abzusetzen. Dann nahm der Trainer von Schwabmünchen beim Spielstand von 21:20 ein Time-Out und fand wohl die richtigen Worte für sein Team. Danach gelang dem VfL nichts mehr und dem TSV alles. Bis zum Abpfiff sollte den Günzburgern kein Tor mehr gelingen. Durch diese Leistung in den letzten neun Minuten stand der TSV als verdienter Sieger fest und der VfL musste eine 26:20 Niederlagen verdauen.

Allerdings verlor auch der TSV Friedberg III in Kissing und so konnte der 9. Tabellenplatz gehalten werden. Wie wertvoll diese Position ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die endgültige Entscheidung über Klassenerhalt oder Abstieg kann sich bis in die dritte Liga hochverlagern. Je nachdem wie viele Abtseiger es hier gibt kann es sich bis in die Bezirksoberliga auswirkten wer den Gang in eine tiefere Klasse antreten muss. Sollte es dadurch noch den TSV Friedberg II in der Landesliga erwischen, muss auch der viertletzte der BOL in die Bezirksliga absteigen.

Es spielten: Zieger; Mendle; Rothbauer (2), Rembold (2), Seel-Mayer (1), Pröbstle (1), Geiger, Ahrens (1), Bandlow (6), Rennert , Jahn (1), Steck (3), Röllig, Knittl (3)

 

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