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VfL Günzburg
VfL Günzburg Handball

VfL Handball:: Donnerstag 12. April 2018 Nachberichte " KOMPAKT " vom Wochenende 7. / 8. April 2018

Presse HANDBALL vom Wochenende

 

Männer 1        Liga 4

 

Aufs Kreuz gelegt

Bericht der Günzburger Zeitung

Nach vier Siegen hintereinander beendet ausgerechnet ein Kellerkind die Günzburger Erfolgsserie.

Zuweilen entfacht die trübe Aussicht auf einen Abstieg mehr Kräfte als das Vorhaben, Vizemeister zu werden. Weil die tief im Tabellenkeller stehenden Bayernliga-Handballer des SV Anzing entsprechend Moral gezeigt und zu keinem Zeitpunkt das Tempo aus der Partie genommen haben, gewannen sie am Samstagabend verdient beim zuvor vier Mal hintereinander siegreichen Tabellenzweiten VfL Günzburg. Stephan Hofmeister, Cheftrainer des Gastgebers, hakte das Geschehen nach außen hin schnell ab. „Wir sollten uns wegen des Ergebnisses nicht grämen. Es hat schon seine Richtigkeit, denn wir waren diesmal chancenlos“, kommentierte er das 23:29 (11:13).

Von Anfang an machten die Gäste klar, dass es für sie ums nackte sportliche Überleben in der höchsten Liga Bayerns geht. Im Kampf um den Klassenerhalt gelten im Handball, wie in jeder Sportart, eigene Regeln und auf einmal stehen Tugenden wie Kampf, Verbissenheit und Abwehrbereitschaft im Vordergrund. Anders als bei den Gastgebern, die in den Spielen zuvor unbeschwert einen lockeren und schnellen Angriffshandball spielen durften und dies auch im Heimspiel gegen Anzing vor hatten. Da machten sie aber die Rechnung ohne den Wirt. Günzburg stand einem extrem gut vorbereiteten Gegner gegenüber, gegen den die Lockerheit der vergangenen Wochen auf Beton stieß.

In der ersten Halbzeit sahen die vielen Zuschauer, die trotz des schönen Wetters die Halle füllten, ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Toren. Das lag zum einen an der sehr starken Abwehr des Gegners; Anzing stellte die sonst so effiziente linke Angriffsseite des VfL weitestgehend kalt. Und zum anderen lag es am starken Günzburger Torwart Patrick Rösch, der wiederholt freie und schwierige Bälle vom eigenen Netz fernhielt.

Am wirkungsvollsten funktionierte in dieser Phase das Spiel der Gastgeber über Kreisläufer Daniel Jäger, der seine Verletzung voll überstanden hat und den Gegner vor massive Probleme stellte. Ein ums andere Mal wurden Siebenmeter erkämpft, die der beste Schütze des Spiels, Jonas Lehr, sicher verwandelte. Je länger das Spiel lief, desto besser wurde auch die linke Seite um Manuel Scholz von Spielmacher Nico Jensen in Aktion gesetzt. Auch Raphael Groß, der den verletzten Pascal Buck ersetzt, konnte einige schöne Akzente auf der halbrechten Position setzen. In der Defensive hatte man den Gegner im Stellungsspiel auch gut im Griff. Die größten Probleme bereitete noch das relativ schnelle Umschalten der Anzinger Löwen, das ihnen einige einfache Tore ermöglichte.

Der handballkundige Zuschauer war sich bei der Besprechung im Foyer der Rebayhalle sicher, dass die Weinroten wie schon so oft zuvor nach Wiederbeginn eine fulminante Aufholjagd starten würden. Und gleich nach 30 Sekunden setzte Manuel Scholz durch einen Kempa ein dickes Ausrufezeichen. Das sollte sich aber als ein allzu kurzes Strohfeuer erweisen. Stattdessen bekamen die Fans im Anschluss ein Team präsentiert, das in der Abwehr meistens einen Schritt zu spät kam. Lediglich Niko Hermann brachte seine Leistung und verhinderte oftmals Schlimmeres. Da im Angriff auch keine Lücken mehr gefunden wurden und man sich immer öfter festspielte, konnten sich die Anzinger über das 14:16 bis zur Vorentscheidung beim 20:25 (56.) sukzessive absetzen. Danach wurde von den Weinroten noch kurz offensiv gespielt, was aber ebenfalls nicht zum gewünschten Erfolg führte.

Als besonders schade empfanden es die Günzburger, dass Youngster Stephan Jahn sein Debüt in der ersten Mannschaft nicht mit einem Sieg feiern konnte.

Im Rennen um die Vizemeisterschaft zog die im Saisonverlauf immer stärker werdende DJK Waldbüttelbrunn nach Punkten gleich. Allerdings hat der VfL den direkten Vergleich für sich entschieden und behält deshalb die Nase im Augenblick knapp vorn.

 

Damen 1 Landesliga

 

 

Ihrer Favoritenrolle absolut gerecht wurden die Damen des VfL Günzburg am frühen Samstagabend in der Rebayhalle, als sie das Tabellenschlusslicht mit 31:22 klar besiegten.

Schon von Beginn an spielten die Günzburgerinnen ihre Stärken aus mit einer guten offensiven Abwehr und einem beweglichen Angriffsspiel. So gelang es ihnen bereits nach 7 Minuten mit 6:2 in Führung zu gehen. Zur Freude der Zuschauer wurde der Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 16:10 ausgebaut.

Auch in der zweiten Halbzeit kam nie ein Zweifel auf, wer der Herr bzw. die Frau in der Rebayhalle ist und die Partie für sich entscheiden wird. Durch die gute Abwehr wurden die Gegnerinnen immer wieder zu Fehlern gezwungen und am erfolgreichen Abschluss gehindert. Lediglich die große Kreisläuferin aus  Schleißheim brachte immer wieder Gefahr in den gegnerischen Angriff. Wenn es den Gästen gelang, die starke Linksaußen Spielerin ins Spiel zu bringen, dann mussten die Günzburgerinnen immer sehr auf der Hut sein.

Im Angriff lief es nahezu perfekt für die Spielerinnen des VfL, die ihren Schnelligkeitsvorteil immer wieder geschickt ausnutzten und so ein ums andere Mal die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander brachten und erfolgreich verwandeln konnten. Es war eine Freude zu erleben, wie der Vorsprung immer weiter ausgebaut wurde und am Ende ein klarer 31:22 Erfolg auf der Anzeigentafel zu lesen war.

Für den VfL spielten:  Lisa Gremmelspacher und Elena Hoffmann im Tor, Alena Harder (8),  Tanja Stoll (5/3), Réka Kovàcs (4), Catherina Harder (3), Martina Jahn (3), Judith Deutschenbauer (3), Evelyn Jorga, (2), Sina Schütte (1/1), Annelie Galgenmüller (1), Isabelle Mengele (1), Selina Schlund

 

 

A – Junioren  Bundesliga

 

 

Die „neue“ A-Jugend nimmt den Quali-Marathon auf

Ein wenig Bammel hatte A-Jugend-Manager Siggi Walburger schon vor der Südbayrischen-JBLH-Quali am vergangenen Sonntag in Allach. Es war nicht die harte Lehre vom Internationalen Biberacher Jugendturnier als man mal wieder nur ein Spiel gewinnen konnte. Dort spielen einfach nur Spitzenhandballteams, die im Schnitt ein bis zwei Jahre älter sind. Nein, dieses Stahlbad gehört mittlerweile  zum harten „Günzburger Weg“, am schlimmsten war, dass der BHV wegen Termindruckes des DHB die Quali noch einmal vorverlegte. Ganze zwei Wochen hatte Cheftrainer Hofmeister Zeit um taktische Mindestabsprachen zu treffen, während andere Teams teilweise ein ganzes Jahr auf eine JBLH-Quali hinarbeiten.

Mit 22 Spielern ist der Kader riesig, erstmals ist eine zweite A-Jugend in Planung, damit jeder zu Spieleinsätzen kommt. Trotz heftiger Abwerbeversuche besonders vom HC Erlangen konnten alle Talente aus der eigenen A- und B-Jugend gehalten werden. Dabei hilft übrigens auch die Qualität des bayrischen Abitures. Ein Nationalspieler wie Frieder Bandlow hat viele Angebote aus ganz Deutschland, ein bayrisches Abitur gibt es aber am Dossenberger Gymnasium. Ganz neu kamen Tim Sailer, der beim BHC Königsbrunn sein Handball-Einmaleins erlernte und zuletzt beim TuS Fürstenfeldbruck auf Torejagd ging und Tim Hafner, ein Laupheimer, dazu, der zuletzt bei der TSG Söflingen spielte. Sein Vater Thomas Hafner dürfte den älteren Handballfreunden noch in bester Erinnerung sein, er spielte in der aller letzten Zweitliga-Mannschaft unter Manager Wilfried Läbe und Trainer Achim Ursinus, später sogar in der 1. Liga bei Tusem Essen. Ganz weinrot sind nun Lukas Bär, eine richtige Maschine in der Abwehr und Adam Czako,  Sie liefen letzte Saison noch im Trikot der  TSG Söflingen und nur mit Zweitspielrecht beim VfL auf. Da Beide noch jung sind, stimmt also auch die Perspektive für das nächste Jahr.

Riesig war die Freude, dass Devin Ugur nach langem Überlegen doch noch zurückkehrte zu seinen Handballfreunden. Das kreative Talent lernte das Handball-Einmaleins beim SC ichenhausen, kam dann zum VfL und wurde dort Leistungsträger und Bayernauswahlspieler. Dann führte es den Allrounder ins Handballinternat nach Großwallstadt. Letzte Saison wechselte er zur HC Erlangen, wo er nicht nur in der JBLH; sondern auch in der Dritten Liga Ost schon Spielanteile erhielt. Der HC hätte Devin auch gerne weiterbehalten. Letztendlich entschied er sich dann aber für seine Freunde und das ehrgeizige Günzburger Handballprojekt, das freilich ganz klein neben dem Gesamtkomplex HC Erlangen dasteht, aber eben viel schwäbischen Reiz versprüht. Wenn sich in Schwaben Spitzenhandball entwickeln soll, dann müssen Schwäbische Spieler das in die Wurfhand nehmen, auswärts helfen sie der schönen Handballheimat nicht. Dritte Liga kann der VfL hinbekommen.

Der erste Auftritt in Allach gegen den ESV Regensburg verlief trotz all der guten Einzelspieler zäh, wenn es auch ein ungefährdeter 24:17 (12:6)-Sieg wurde.  Nach einer deutlichen Leistungssteigerung wurden die Talente des TSV Allach mit 18:13 (11:6) in die Schranken verwiesen. Noch am Freitagabend bestritt diese  Mannschaft ein Spiel um das deutsche B-Jugend-Achtelfinale in Leipzig. Eine unzumutbare Terminbelastung der Verbands-Obersten. Da die Handballakademie Bayern ihre Spiele ebenfalls gewonnen hat, waren beide Teams bereits für die Endrunde, die am kommenden Sonntag in Günzburg stattfindet, qualifiziert. Im abschließenden Spiel trennten sich die Akademie und der VfL mit 20:20 (11:9). Allach war ein sehr freundlicher Gastgeber, man fühlte sich wohl. Handball in Bayern macht Spaß.

Starke Mannschaften - Starke Leistung - Starke Zukunft

 

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Info jetzt am Wochenende Sonntag 15. April in der Rebayhalle

10:30

männliche A-Jugend

Qualifikation Jugendbundesliga

SG DJK Rimpar

13:50

männliche A-Jugend

Qualifikation Jugendbundesliga

HC Erlangen

16:16

männliche A-Jugend

Qualifikation Jugendbundesliga

Handballakademie Bayern