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Bo Valentino - fotolia.com

Boot kentert beim Angeln - 52-Jähriger stirbt im Krankenhaus

Tragisch endete ein Angelausflug in der Nacht von Sonntag auf Montag an einem der Badeseen nördlich der Kreisstraße GZ12 bei Tannhausen.

Mehrere Personen haben sich dort zum Nachtangeln eingefunden. Gegen 01.15 Uhr fuhr ein 52-Jähriger zusammen mit seinem Sohn in einem Faltboot vom Ufer aus auf den See um den Fang einzuholen. Dabei kenterte das Boot aus noch ungeklärter Ursache und beide Personen fielen ins Wasser. Dem 52-Jährigen gelang es nicht, selbständig ans Ufer zu schwimmen. 

Rettungsversuche durch den Sohn und einer weiteren Person führten zunächst nicht zur Bergung des Mannes. Erst weiteren anwesenden Personen gelang es, den Verunglückten einige Zeit später ans Ufer zu bringen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber in den frühen Morgenstunden.

Der Kriminaldauerdienst Memmingen hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Neben einem Rettungshubschrauber waren des Weiteren eine Vielzahl von Einsatzkräften der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren Balzhausen, Bayersried, Burg, Burtenbach, Krumbach, Thannhausen, des Rettungsdienstes, der Wasserwacht Tannhausen und Krumbach sowie ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.

Einsatzbericht der FFW Thannhausen: 
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden wir gemeinsam mit mehreren Feuerwehren, der Wasserwacht und dem Rettungsdienst an einen See zwischen Burg und Bayersried alarmiert. Laut Mitteiler war dort eine Person in einem Gewässer vermisst.
Daraufhin wurde von den Kräften der Wasserwacht und der Feuerwehr die Suche nach der Person eingeleitet, hierzu kamen mehrere Boote zum Einsatz. Zeitgleich wurde an dem ELW der Feuerwehr Bayersried die Einsatzleitung eingerichtet und begonnen die Einsatzstelle auszuleuchten.
 
Etwa 20 Minuten nach der Erstalarmierung wurden dann weiter Einsatzkräfte unserer Wehr, sowie der Feuerwehr Balzhausen, zum großflächigen Ausleuchten der Einsatzstelle nachgefordert. Diese kamen jedoch nicht mehr zum Einsatz, da nur kurze Zeit nach deren Eintreffen, die Person gefunden worden ist.
Lediglich unser Lichtmastanhänger wurde zur Ausleuchtung eines Landeplatzes, für den ebenfalls angeforderten Rettungshubschrauber, eingesetzt.
Weiterhin wurde das KIT zur Betreuung der Begleitpersonen, der vermissten Person, angefordert. Nachdem der Patient von der Einsatzstelle abtransportiert und die eingesetzten Gerätschaften zurückgebaut waren, konnten wir uns gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen auf den Rückweg begeben und den Einsatz beenden.
 
Im Einsatz waren der 12/1, 40/1, 56/1 und 59/1 mit Lima, sowie 22 Feuerwehrdienstleistende.