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Bei Verkehrskontrolle auf Polizeibeamte eingetreten

Eine Verkehrskontrolle in Augsburg eskalierte gestern, kurz nach Mitternacht. Arbeitskollegen und Bekannte eines 21-Jährigen warfen eine Eisenstange nach den Beamten, und traten nach einem Sturz auf sie ein. Die Polizeibeamten wurden leicht verletzt. Ein 32-Jähriger kam in Polizeiarrest.

Der Anlass für einen massiven Angriff auf Polizeibeamte am 07.01.2019 um kurz nach Mitternacht in der Augsburger Innenstadt war eine routinemäßige Verkehrskontrolle.

Eine Polizeistreife wollte im Bereich der Riedinger Straße einen 21-jährigen Pkw-Führer wegen des nicht angelegten Sicherheitsgurtes einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Mann fuhr in den Riedinger Park und hielt dort an seiner momentanen Arbeitsstelle an. Schon zu Beginn der Kontrolle kamen etwa 10 Bekannte und Arbeitskollegen des Mannes hinzu, solidarisierten sich mit ihm und taten ihren Unmut über die Kontrolle kund. 

Im Laufe des Streitgespräches griffen mehrere Männer im Alter zwischen 18 und 36 Jahren die beiden Beamten unvermittelt mit Faustschlägen an und warfen sogar eine Eisenstange in Richtung der Einsatzkräfte. Als ein Polizist aufgrund der Schläge zu Boden fiel, traten mehrere Beschuldigte auf ihn ein. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. 

Erst mit Hilfe weiterer Unterstützungsstreifen gelang es den Einsatzkräften die Lage zu beruhigen. Die Männer zeigten sich weiterhin aggressiv und störten die polizeilichen Maßnahmen massiv. 

Ein Beschuldigter flüchtete vor Eintreffen der Unterstützungskräfte, konnte aber in einem Hinterhof aufgegriffen werden. Der renitente 32-jährige Mann musste zur Unterbindung weiterer Sicherheitsstörungen in den Polizeiarrest gebracht werden.

Beide angegriffene Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen und mussten in Krankenhäusern ambulant behandelt werden. 
Auch drei Beschuldigte wurden leicht verletzt und zur Behandlung ins Klinikum Augsburg gebracht. 

Zum derzeitigen Stand der Ermittlungen müssen sich vier Männer u.a. wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gefährlicher Körperverletzung verantworten.