Unklare Häufung von Positivtests im BKH Günzburg

Schüler trotz Homeschooling positv getestet

Am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg gibt es aktuell eine unklare Häufung von positiven Corona-Tests. An zwei Berufsfachschulen sind insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden, obwohl sich diese an verschiedenen Orten im Homeschooling befanden und überwiegend aus dem Distanzunterricht kamen. Ähnlicher Sachverhalt an der Klinik für Neurologie: Hier lagen seit gestern 27 positive Ergebnisse vor, obwohl alle Beschäftigten Tage zuvor bereits durch die Reihentestung negativ getestet worden waren. Am 02.03.2021 sind alle Beschäftigten erneut negativ getestet worden.

„Letzte Woche sollten aus der Neurologie Patienten verlegt bzw. entlassen werden. Routinegemäß erfolgt vorab ein PCR-Test. Überraschenderweise waren diese Befunde dann positiv. Daraufhin sind diese Patienten nochmals getestet worden. Alle Beschäftigten der Neurologie haben einen Schnelltest und einen PCR-Test bekommen. Sämtliche Ergebnisse sind bis zum Wochenende negativ gewesen; auch die von den zunächst positiven getesteten Patienten (diese wurden sogar zweimal nachgetestet).

Am gestrigen Montag (01.03.2021) mussten alle Beschäftigten einen zweiten PCR-Test vornehmen lassen. Überraschendes Ergebnis: 27 Tests positiv“, erläutert der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bezirkskliniken Schwaben, Wolfram Firnhaber. Doch dabei blieb es nicht: Ein erneuter PCR-Test, der gestern im Testzentrum an der Kreisklinik Günzburg durchgeführt wurde, ergab bei allen einen negativen Befund. Nach Angaben des Pandemiebeauftragten des BKH Günzburg, PD Dr. Johannes Tschöp, liegt die Ursache wohl darin, dass das zuständige Labor eine Probe bereits bei einer extrem niedrigen Viruslast als fraglich positiv einstuft und als positiven Befund weitermeldet. „Dabei sind die Betroffenen in aller Regel symptomfrei und nicht ansteckend“, so Dr. Tschöp.

In enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt soll nun ein Konzept erarbeitet werden, wie mit nicht klaren Befunden umgegangen werden soll und wie diese nachkontrolliert werden. „Wir hoffen, dass sich die Unklarheiten schnell auflösen“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Brunhuber. Um etwaige Fehlerquellen auszumerzen, soll künftig ein anderes Labor beauftragt werden. Schließlich geht es darum, den Betroffenen eine unnötige Quarantäne zu ersparen, den Klinikbetrieb aufrecht zu halten und den Inzidenzwert im Landkreis korrekt abzubilden.

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