Jobcenter Günzburg weist auf Aktionswoche der Kommunalen Jobcenter Deutschlands hin

In der Woche vom 26. bis 31. August findet bundesweit eine Aktionswoche der Kommunalen Jobcenter Deutschlands statt.

Das Jobcenter des Landkreises Günzburg nimmt daran teil, und kann über einige gelungene berufliche Arbeitsintegrationen berichten.

Das Kommunale Jobcenter in Günzburg ist als Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende seit dem Jahr 2012 verantwortlich für die Sicherung des Lebensunterhalts und die Integration in Arbeit aller Personen und Familien aus dem Kreisgebiet, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und Mitteln sicherstellen können und die diese Leistungen nachfragen.

Das zeichnet das Kommunale Jobcenter als Teil des Landratsamtes Günzburg besonders aus:

  • leistet im Landratsamt Grundsicherung aus einer Hand
  • ist demokratisch legitimiert
  • bietet standardmäßig einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort, auch ohne Terminvereinbarung.
  • leistet Chancengleichheit bei Vermittlung von kurz- und langzeitarbeitslosen Personen
  • Arbeitsmarktpolitische Steuerung flexibel an den Bedürfnissen vor Ort ausgerichtet (keine Zentralbindung)
  • gewährt kommunale sozialintegrative Leistungen zur Unterstützung des Vermittlungsprozesses
  • verfügt über und nutzt leistungsfähige kommunale Strukturen und Netzwerke
  • arbeitet vertrauensvoll zusammen mit lokalen freien Trägern der Wohlfahrtspflege

Mit dieser rein kommunalen, “besonderen Einrichtung”, hat der Landkreis einen wichtigen Baustein kommunaler Selbstverwaltung aufzuweisen, um den er durchaus auch beneidet wird.

Das Landratsamt erbringt Leistungen der Sozialhilfe, der Jugendhilfe, Wohngeld, Unterhaltssicherungsleistungen, stellt die Grundversorgung an Krankenhäusern sicher oder auch die Abfallwirtschaft – und eben auch die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende und ordnet so das menschliche Zusammenleben.

Im Landkreis Günzburg ist die Arbeitslosigkeit gering, sie liegt gegenwärtig unter 2%. Im Kommunalen Jobcenter sind 400 Personen arbeitslos, gegenüber dem Jahr 2005, der Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende, sind das weniger als 1/3 der seinerzeitigen Zahl.

Im Kreisgebiet sind rd. 52.500 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, Ende 2010 waren es nur rd. 44.000. Das entspricht einer Zunahme von 19%. Bemerkenswert ist die Zunahme bei ausländischen Beschäftigten. Sie stieg zwischen Ende 2010 und Ende 2018 von 3.400 auf 7.800, also um fast 130%, bei den Deutschen lag der Zuwachs bei knapp 10%.

Bild: pixabay/ kalhh

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