Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 8. September 2019, können beim „Tag des offenen Denkmals“, der dieses Jahr unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Kultur“ steht, wieder Baudenkmäler unserer Heimat besichtigt und „erlebt“ werden.

Das Brauereimuseum in Autenried ist an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Es ist im Dachgewölbe des Autenrieder Brauereigast-hofes eingerichtet und so aufgebaut, dass Besucher den Rundgang durch die 170 m² große Ausstellung auch ohne Führung machen können. Zu sehen sind u. a. eine historische Brauanlage, heimatgeschichtliche Raritäten und Dokumente, sowie der gigantische Eichen-Dachstuhl aus dem 16. Jahrhundert. Bitte einfach bei der Ankunft an der Rezeption anmelden. Einkehrmöglichkeit besteht natürlich im Brauereigasthof.

Das Ikonenmuseum in Autenried kann von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.

In der Dauerausstellung des größten Museums dieser Art außerhalb orthodoxer Länder erwarten die Besucher rund 2.000 Ikonen, Metallarbeiten, Holzschnitzereien, Elfenbeine, Stickereien und kirchliche Gewänder, die einen Eindruck von ostkirchlicher Kunst vermitteln.

Im Heimatmuseum Günzburg bietet Museumsleiter Dr. Raphael Gerhardt von 14 bis 17 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung „GONTIA – Die Römer in Günzburg“ an.

Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen, das von 10 bis 17 Uhr seine Pforten öffnet,wurde im Herbst 2018 grundlegend neu gestaltet. Jetzt lädt Sie die Ausstellung nicht nur zu einem abwechslungsreichen Rundgang durch die Schulgeschichte ein, sondern regt auch zum aktiven Mitmachen und Ausprobieren an. In neun Räumen werden Sie in die aufregende Geschichte des Lehrens und Lernens entführt. Mitmachstationen laden dazu ein, Neues zu erfahren und Gelerntes aufzufrischen.

Zu besichtigen sind ferner die Ausstellungen:

“Wieviel ist genug? – Eine Ausstellung rund ums Geld”, „IchenHAUSener HAUSgeschichten“ sowie die Kunstausstellung „Wasser“.

In der Ehemaligen Synagoge in Ichenhausen, die von13:30 bis 17 Uhr geöffnet ist, wird u.a. die sog. Ton-Bild-Schau vorgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Mikwe (rituelles Tauchbad) zu besichtigen.

Der Jüdische Friedhof am südlichen Stadtrand oberhalb der Minigolf-Anlage kann von 14 bis 15 Uhr besichtigt werden.

Die Historische Werkstatt „Zum alten Mayr“ in Ichenhausen lässt in die Berufswelt des Mechanikers in den 30er Jahren eintauchen. Die über Transmission angetriebenen Maschinen sind aus dem vorigen Jahrhundert und bis heute funktionstüchtig. Führungen mit Horst Kaden gibt es zu jeder vollen Stunde unter dem Motto „Handwerk um die Jahrhundertwende“. Einkehrmöglichkeit besteht im Werkstattcafe´.

Geöffnet ist von 10 bis 18 Uhr.

Im Bereich der Stadt Ichenhausen wird eine Führung mit dem Titel „Als Gestriges modern und Marodes neu war – Neuerungen von einst im Ichenhausener Stadtbild“ angeboten. Stadtarchivarin Dr. Claudia Madel-Böhringer erwartet Interessierte um 14 Uhr am Changé-Platz beim Rathaus.

Die Kreisheimatstube in Stoffenried gewährt von

14 bis 17 Uhr Einblicke in fast vergessene regionale Traditionen.

Die Friedenskapelle in Waldheim (Gemeinde Kammeltal), öffnet an diesem Gedenktag von 14 bis 16 Uhr ihr schmiedeeisernes Doppeltor, damit die Besucher die großzügige künstlerische Innenraumgestaltung aus der Nähe bewundern können. Die Rundkapelle liegt auf einem ehemaligen Bombenabwurf- Gelände mit elf Meter hohen Beobachtungstürmen, von denen einer heute als Glockenturm dient. Mit dem Vorsitzenden des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Behlingen-Ried, Josef Miller, steht auch ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Fragen zur Geschichte des Areals und der Entstehung des Mahnmals beantworten wird.

Das Kloster Wettenhausen ist von 10:15 bis 18 Uhr geöffnet.

Eröffnet wird der Tag mit einem „Radler-Gottesdienst“ (am gleichen Tag findet auch der Donautal-Radelspaß statt). Ab 11 Uhr kann man mit einem musikalischen und kulinarischen Frühschoppen in den Tag starten, der einiges zu bieten hat: Es werden verschiedene Workshops und Aktionen angeboten (z.B. Ausprobieren verschiedener Drucktechniken, Flöße bauen, Kräutersalz selber herstellen, Handarbeiten mit Wolle und Knopfschmuck, etc.). Auch eine musikalische Schatzsuche und ein Walderlebnisparcours stehen auf dem Programm. Führungen gibt es im Kaisersaal, im Kreuzgang mit seinen Deckengemälden und auf dem Klosterdachboden. Die Dominikanerinnen laden außerdem zu Begegnungen und Gesprächen ein.

Das ausführliche Programm dieses Tags im Kloster finden Sie unter www.klosterwettenhausen.de.

Weitere Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“ gibt es im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de

Bildunterschrift: Auch der Kaisersaal im Kloster Wettenhausen kann am „Tag des offenen Denkmals“ besichtigt werden

Bild: Kloster Wettenhausen

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